Biolandwirtschaft und konventionelle Landwirtschaft im Vergleich

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Biolandwirtschaft und konventionelle Landwirtschaft im Vergleich
Biolandwirtschaft und konventionelle Landwirtschaft im Vergleich
Beide Wirtschaftsformen liefern Lebensmittel, wählen aber grundsätzlich unterschiedliche Mittel. Der Vergleich im Überblick.
Düngung
Konventionell: Mineraldünger mit klar definierten Nährstoffanteilen, hohe Wirksamkeit, hoher externer Input. Biologisch: Kompost, Mist, Gründüngung und Fruchtfolgen, geringere Inputmengen, stärkere Kreislaufwirtschaft.
Pflanzenschutz
Konventionell: synthetische Pestizide nach Bedarf, häufig flächig. Biologisch: vorbeugend durch Sortenwahl, Fruchtfolge, Mischkultur, im Ernstfall nur zugelassene Wirkstoffe aus der Positivliste.
Tierhaltung
Konventionell: Intensivhaltung möglich, Futtermittel aus weltweiter Beschaffung, Antibiotika als vorbeugendes Mittel in einigen Systemen nicht untersagt. Biologisch: Freilandzugang, überwiegend Biofuttermittel, keine vorbeugende Antibiotikagabe.
Rückverfolgbarkeit
Konventionell: abhängig vom Betriebssystem und Zielmarkt. Biologisch: vorgeschrieben, lückenlos, jährlich auditiert.
Ertrag und Preis
Konventionelle Systeme erzielen meist höhere Hektarerträge, biologische Systeme erzielen höhere Preise pro Einheit. Welches System wirtschaftlich sinnvoller ist, hängt vom Betrieb, vom Standort und vom Zielmarkt ab.

















