Wozu dient eine Barcodenummer? Funktion und Nutzen im Überblick

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Barcode-Registrierung: GS1-Barcodes für Handel und Export
Wozu dient eine Barcodenummer
Eine Barcodenummer ist eine maschinenlesbare Kennung, die einem Produkt, einer Verpackungseinheit oder einem internen Objekt eindeutig zugeordnet wird. Hinter dem schwarz-weißen Strichcode oder der zweidimensionalen Matrix steht eine Ziffernfolge, die ein Scanner in Sekundenbruchteilen ausliest und an das Warenwirtschafts- oder Kassensystem weitergibt. Der eigentliche Nutzen liegt nicht in der Zahl selbst, sondern in der Verknüpfung: Die Nummer zeigt auf einen Datensatz, der Artikelbezeichnung, Preis, Lagerort, Charge oder Verfallsdatum enthält.
Welche Informationen sich über einen Barcode abbilden lassen
Ein Barcode ist technisch nur ein Zeiger. Je nach Codierung und angebundener Datenbank können über ihn unterschiedliche Angaben abgerufen oder erfasst werden:
- Artikel- oder Lagerkennung (Stock Keeping Unit)
- Seriennummer zur Einzelstückverfolgung
- Personalkennung für Zutritt, Zeiterfassung und Arbeitsgänge
- Chargennummer und Mindesthaltbarkeitsdatum
- Preis- und Mengeninformationen
- Herkunfts- und Empfängerdaten in der Logistik
Warum die manuelle Eingabe keine ernsthafte Alternative ist
Dieselben Daten lassen sich theoretisch über die Tastatur in das System eintippen. In der Praxis bindet das Personal, kostet Zeit und führt bei langen Ziffernketten regelmäßig zu Tippfehlern. Ein einziger Zahlendreher in einer Artikelnummer erzeugt falsche Bestände, falsche Preise an der Kasse oder eine Fehlbuchung im Wareneingang. Je höher das Artikelspektrum und die Transaktionsfrequenz, desto deutlicher kippt das Verhältnis von Aufwand zu Fehlerquote.
Mit einem Scanner und einem korrekt gedruckten Barcode sinkt die Fehlerquote auf einen Bruchteil der Handerfassung. Die Erfassung selbst dauert weniger als eine Sekunde pro Artikel. Deshalb sind Barcodes und Barcodelesegeräte im Einzelhandel, in der Produktion, in der Lagerwirtschaft und in der Logistik der Standard geworden und nicht die Ausnahme.
Typische Einsatzbereiche einer Barcodenummer
Im Einzelhandel verbindet der an der Kasse gescannte Barcode das Produkt mit Preis, Mehrwertsteuersatz und Bestandsführung. Im Lager steuert er den Wareneingang, die Einlagerung, die Kommissionierung und den Versand. In der Produktion dokumentiert er Arbeitsschritte, weist Chargen zu und belegt Rückverfolgbarkeit gegenüber Kunden und Behörden. In Krankenhäusern identifiziert er Patienten, Proben und Medikamente. Im Anlagenmanagement macht er Inventar auffindbar und wartbar.
Internationale und interne Barcodenummern
Für den öffentlichen Handel werden Barcodes nach international abgestimmten Systemen wie EAN und UPC vergeben, damit dieselbe Nummer entlang der Lieferkette in jedem Handelskanal eindeutig bleibt. Für rein unternehmensinterne Zwecke, etwa Lagerlogistik oder Produktionssteuerung, können Nummernkreise dagegen frei selbst definiert werden. Beide Welten sind parallel möglich: eine internationale Handelskennung auf der Verkaufsverpackung und eine interne Kennung auf dem Umkarton oder der Palette.
Unterstützung bei der Barcoderegistrierung durch Sistem Patent Kalite
Die Wahl des passenden Codesystems, die Beantragung der Nummernkreise und die saubere Einbindung in Etiketten und Verpackung sind kein rein gestalterisches Thema. Fehler an dieser Stelle führen zu Retouren, gesperrten Listungen beim Handel oder Rückrufen. Sistem Patent Kalite begleitet Unternehmen bei der Registrierung von Barcodenummern, klärt den erforderlichen Nummernumfang im Verhältnis zum Produktportfolio und stimmt die Ausgestaltung auf die Anforderungen des Zielmarktes ab. Für Rückfragen zu einem konkreten Sortiment oder einem geplanten Export erreichen Sie uns direkt über unser Beratungsteam.

















