Was der GLOBALG.A.P. Aquaculture Standard abdeckt

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Was der GLOBALG.A.P. Aquaculture Standard abdeckt
Was der GLOBALG.A.P. Aquaculture Standard abdeckt
Der GLOBALG.A.P. Aquaculture Standard definiert Grundsätze zu Lebensmittelsicherheit, Tierwohl, Arbeitsschutz, Umwelt, ökologischer Verträglichkeit und rechtlicher Konformität. Er gilt im Aquaculture-Modul für Schalentiere, Weichtiere und alle Flossenfisch-Arten. Abgedeckt werden alle Produktionsstufen einschließlich Landwirtschaft, Verarbeitung, Ernte, Muttertiere, Setzlinge und Futterlieferanten.
Aquakulturbetriebe benötigen einen zuverlässigen Nachweis der Fütterungsquelle auf Bruthausniveau. Dafür ist ein GLOBALG.A.P.-Datenbanken-geführtes Herkunftsland zu wählen.
Der GLOBALG.A.P.-Rahmen hält den Produktstatus entlang der gesamten Produktions- und Lieferkette transparent und integer, vom Betrieb bis zum Einzelhandel. Weitere Informationen erhalten Sie bei Sistem Patent Kalite.
Der GLOBALG.A.P. IFA (Integrated Farm Assurance) Standard im Aquaculture-Modul ist weltweit anerkannt. Er sichert die Produktsicherheit in der Primärproduktion und die Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Praxis. Der Standard wird eingesetzt, um gute landwirtschaftliche Praxis entlang professioneller Partnerschaften zu etablieren. Die Version von 2011 führte die Integrated Farm Assurance ein, bei der alle Tätigkeiten in ein Basismodul und spezifische Submodule (Aquaculture Base) überführt wurden. Die Aquaculture-Basisversion gilt für Weichtiere, Schalentiere und alle Flossenfisch-Arten. Der Standard bezieht die Schritte vor dem Einsatz in die Produktion ein, etwa Muttertiere, Eier und unverarbeitete Fischprodukte. Diese Produkte werden im gleichen Produktionsprozess behandelt wie die verarbeiteten Produkte und sind gleichermaßen rückverfolgbar.
Für die Aquakultur lässt sich GLOBALG.A.P. IFA mit anderen Lebensmittelsicherheitsstandards wie BRC und IFS verbinden, die ebenfalls GFSI-anerkannte Lieferketten abdecken. GLOBAL G.A.P. IFA Aquaculture fokussiert auf:
- Sicherheit und Gesundheit von Verbrauchern und Beschäftigten
- Rückverfolgbarkeit von Produktions- und Produktdaten
- Einsatz von Chemikalien und Tierarzneimitteln
- Tierwohl
- Nutzung hochwertiger Ressourcen
- Umwelt
- Einhaltung internationaler und lokaler Vorschriften
Die Überwachung von Handel, Sammlung, Transport, Lagerung und Verarbeitung erfolgt über die GLOBALG.A.P. Chain-of-Custody (CoC). Produkte aus freiwilliger Erzeugung werden auf dem Betrieb separat zum Verkauf angeboten, und die rechtliche Eigentümerschaft des Produkts wird von unabhängiger Seite geprüft. Die Rückverfolgbarkeit wird bis zum Endkunden am Verkaufspunkt weitergegeben. Eine klare Kennzeichnung verhindert, dass zertifizierte und nicht zertifizierte Fische vermischt werden. Der Standard adressiert die steigende Nachfrage nach sicherer und nachhaltig erzeugter Ware bei Aquakultur-Verbrauchern und die Anforderungen der Erzeuger, kontinuierlich für den Einzelhandel produzieren zu können.

















