CCC-Zertifikat und CCC-Kennzeichnung für den Export nach China

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CCC-Zertifikat für den Export nach China
CCC-Zertifikat und CCC-Kennzeichnung für den chinesischen Markt
Das CCC-Zertifikat setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von China Compulsory Certificate zusammen und bezeichnet die verpflichtende Konformitätskennzeichnung der Volksrepublik China. In manchen Märkten wird auch von einer chinesischen Konformitätsbescheinigung gesprochen. Wer Produkte in China vertreiben oder nach China exportieren möchte, kommt an dieser Kennzeichnung nicht vorbei: Die CCC-Kennzeichnung ist für einen breiten Produktkreis gesetzlich vorgeschrieben und dient in erster Linie dem Schutz der Rechte und Interessen der Verbraucher. Die Anforderungen werden von den zuständigen chinesischen Behörden festgelegt und von mehreren internationalen Stellen als verbindlicher Marktzugangsnachweis anerkannt.
Geltungsbereich und betroffene Produktgruppen
Die Grundlage der CCC-Regelung wurde im Dezember 2001 veröffentlicht. Bereits ab 2002 wurde sie als Voraussetzung für das Inverkehrbringen zahlreicher Produktgruppen im chinesischen Markt wirksam. Seitdem wurde der Katalog der kennzeichnungspflichtigen Waren schrittweise erweitert. Mit Wirkung zum 1. August 2013 hat China die CCC-Zertifizierung für Hersteller und Exporteure, die Produkte in das Land liefern, weiter verbindlich geregelt.
Die CCC-Pflicht umfasst unter anderem Kraftfahrzeuge und Kfz-Komponenten, Haushaltsgeräte, Beleuchtungskörper, Informations- und Kommunikationstechnik, elektrische Werkzeuge sowie bestimmte Schutzausrüstungen und optische Produkte wie Brillen. Welche konkrete Produktfamilie und welcher technische Anforderungskatalog gelten, hängt vom jeweiligen HS-Code und der zugehörigen chinesischen Implementierungsregel (Implementation Rule) ab. Vor der Projektplanung sollten Exporteure daher zunächst verbindlich klären lassen, ob ihre Ware unter den Pflichtkatalog fällt und welches Prüfschema anzuwenden ist.
Typischer Ablauf einer CCC-Zertifizierung
Der Prozess folgt einem festen Schema. Im ersten Schritt wird der Antrag bei der zuständigen chinesischen Zertifizierungsstelle eingereicht, einschließlich technischer Dokumentation, Schaltplänen, Stücklisten und Angaben zum Herstellungsstandort. Anschließend werden Produktmuster in einem von den chinesischen Behörden anerkannten Labor geprüft. Vor Ausstellung des Zertifikats findet in der Regel ein Erstaudit der Fertigungsstätte statt, bei dem die Serienkonsistenz, die Qualitätskontrolle und die Einhaltung der geprüften Produktspezifikation bewertet werden. Nach erfolgreicher Prüfung wird das CCC-Zertifikat erteilt und die Kennzeichnung freigegeben; regelmäßige Überwachungsaudits sichern die fortlaufende Konformität.
Vorteile für Ihr Unternehmen
- Rechtskonformer Marktzugang zu einem der größten Absatzmärkte der Welt
- Nachweisbare Produktsicherheit gegenüber chinesischen Importeuren, Behörden und Endkunden
- Geringeres Risiko von Zollzurückweisungen, Nachprüfungen oder Auslistungen im Handel
- Strukturierte Produktdokumentation, die sich auch für andere Konformitätsverfahren (CE-Kennzeichnung, EAC, SASO) nachnutzen lässt
- Klare Rollen zwischen Hersteller, Importeur und benannter Stelle, dadurch weniger Rückfragen im Projektverlauf
Unterstützung durch Sistem Patent Kalite
Sistem Patent Kalite begleitet Hersteller und Exporteure im Rahmen der CCC-Zertifizierung mit technischen Beratungsleistungen sowie unterstützenden Prüf- und Inspektionsdienstleistungen. Dazu gehören die Einordnung Ihrer Produkte in den CCC-Pflichtkatalog, die Vorbereitung der technischen Unterlagen, die Koordination der Musterprüfung mit anerkannten Laboren und die Begleitung des Fabrikaudits. Unsere erfahrenen Beraterinnen und Berater kennen die Anforderungen aus erster Hand und halten den Kontakt zu den zuständigen Stellen während des gesamten Verfahrens. Für detaillierte Auskünfte zum CCC-Zertifikat oder zur CCC-Kennzeichnung stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

















