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Türkiye und die Vereinigten Arabischen Emirate: Partnerschaft im Halal-Handel

Die Abschlusssitzung der 9. Gemischten Wirtschaftskommission von Türkiye und den Vereinigten Arabischen Emiraten ist beendet.

Der stellvertretende Ministerpräsident Simsek erklärte in seiner Ansprache, dass die Delegationen beider Länder konstruktive Gespräche geführt hätten. Er äußerte sich erfreut über die Festlegung neuer Partnerschaftsfelder, die die bilateralen Handels- und Finanzbeziehungen weiter vertiefen. Man habe zugesagt, die Umsetzung zu unterstützen und möglichst bald zur Anwendung zu bringen. Besonders im Bereich der Islamischen Finanzwirtschaft solle die Zusammenarbeit ausgebaut werden.

Zugang zum Markt der Vereinigten Arabischen Emirate

Simsek betonte, dass beide Seiten die Zusammenarbeit auch in Feldern wie Technologie, Bildung, erneuerbare Energien, Gesundheit, Raumfahrt und Verkehr ausbauen wollen, da Innovation für die wirtschaftliche Entwicklung zentral sei. Im Bereich Halal-Lebensmittel solle die Kooperation innerhalb des Standardisierungs- und Metrologieinstituts der Organisation für Islamische Zusammenarbeit vertieft werden.

Die türkische Seite zielt darauf ab, den Halal-Handel mit den islamischen Ländern weiter auszubauen und technische Handelshemmnisse abzubauen. Produkte, die von türkischen Halal-Konformitätsbewertungsstellen zertifiziert wurden, sollen ohne zusätzliche Akkreditierung auf dem Markt der VAE zugänglich sein.

Wachstumsziel für die Vereinigten Arabischen Emirate: 3 bis 3,5 Prozent.

Der Vertreter der Vereinigten Arabischen Emirate erklärte, beide Seiten würden in den kommenden Jahren in zahlreichen wichtigen Fragen weiter zusammenkommen. Er betonte, dass zwischen den Sitzungen der Gemischten Wirtschaftskommission kein Zeitraum von sechs Jahren mehr liegen werde. Im Anschluss an die Reden wurde das Abschlussprotokoll der 9. Sitzung unterzeichnet.