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Aydin führt im türkischen Ökolandbau

Aydin führt im türkischen Ökolandbau. Inklusive Umstellungsphase liegt Aydin bei der Zahl der Erzeugerbetriebe auf Platz eins, bei der Produktionsmenge auf Platz zwei und bei der guten landwirtschaftlichen Praxis bei der Betriebszahl auf Platz vier. Unsere Provinz in der Ägäisregion hat ihre Bilanz im Ökolandbau zuletzt weiter nach oben getrieben.

Aydin zählt zu den 14 Provinzen, denen das Ministerium die Genehmigung für den Export von frischem Obst und Gemüse nach Russland erteilt hat. Zudem gehört Aydin zu den 31 Provinzen mit ministerieller Genehmigung für den Export von Trockenfrüchten in die Europäische Union im Hinblick auf die Mykotoxin-Anforderungen. Diese Sonderstellung steigert in der Provinz das Interesse am Ökolandbau. Hinzu kommen staatliche Anreize und Förderungen, die Erzeugerbetriebe zur guten landwirtschaftlichen Praxis ermutigen.

5.709 Betriebe arbeiten im Ökolandbau

Im Ökolandbau und bei der guten landwirtschaftlichen Praxis sind Produktions- und Verbrauchsbewusstsein in dieser Provinz hoch. Sowohl für die gute landwirtschaftliche Praxis als auch für den Ökolandbau sind Förderung der Betriebe und erleichterter Marktzugang gefragt.

Aydin ist zudem türkischer Spitzenreiter bei der Erzeugung von Oliven, Feigen und Kastanien. Auf 34.077 Hektar wird Ökolandbau betrieben, 5.709 registrierte Erzeugerbetriebe arbeiten in diesem Segment. Nach den aktuellsten Daten aus der Provinz werden jährlich 132.824 Tonnen Bioprodukte erzeugt.

Wir wollen die Verbreitung weiter vorantreiben

Für eine ertragreichere Landwirtschaft gibt es besondere Anreize im Ökolandbau und bei der guten landwirtschaftlichen Praxis. Dass auch die Erzeugerbetriebe in Aydin auf Ökolandbau umstellen und in diesem Feld an der Spitze stehen, wird als erfreulich bewertet. Die Erzeuger in Aydin erhalten dafür Anreize. Wir legen Wert darauf, dass Ökolandbau und gute landwirtschaftliche Praxis in Aydin weiter verbreitet werden. Auch für den Absatz dieser Bioprodukte sind wir bereit, gemeinsam mit der Regierung, den Kommunalverwaltungen und den Nichtregierungsorganisationen alle möglichen Unterstützungsformen zu liefern.

Ohne Markenbildung kein wirtschaftlicher Aufstieg

Dass die Provinz bei der ökologischen Produktion an erster Stelle steht, ist ein würdigendes Gefühl. Beim Absatz gibt es jedoch eine Lücke. Jede Minute, besser noch Sekunde, die ohne Schritte in Richtung einer Markenstadt verstreicht, ist wirtschaftlich gesehen ein Verlust. Man kann gute Produkte erzeugen, doch ohne saubere Verpackung, Werbung, Vermarktung und alle weiteren Faktoren der Markenbildung lässt sich kein wirtschaftlicher Aufstieg erzielen. Diese Aspekte müssen koordiniert werden, mit staatlicher Unterstützung und aktiver Rolle der Provinzbehörden, um die Lage zügig zu verbessern.