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Arbeitsschutz-Schulungen für Lehrkräfte an Berufsschulen

Eine Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung des Arbeitsschutz-Bewusstseins bei Lehrkräften an Berufsschulen wurde unterzeichnet.

Täglich ereignen sich weltweit bis zu einer Million Arbeitsunfälle. Diese entsprechen rund 4 % des globalen Bruttoinlandsprodukts. Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle kosten jedes Jahr Millionen Menschen das Leben. Viele verlieren ihre Arbeitsfähigkeit. Besonders häufig sind Absolventinnen und Absolventen von Berufsschulen betroffen.

Dass gerade Berufsschul-Absolventinnen und -Absolventen nach ihrem Abschluss in besonderem Maß von Arbeitsunfällen betroffen sind, zeigt, dass das Thema Arbeitsschutz an den Berufsschulen bisher nicht ausreichend verankert ist. Dabei sollten gerade diese Beschäftigten am besten über Sicherheitsvorkehrungen Bescheid wissen.

Die Schaffung gesunder und sicherer Arbeits- und Ausbildungsbereiche, die Vermeidung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sowie der Aufbau einer entsprechenden Kultur erfordern, dass das Thema zuerst in Berufsschulen und später in allen Bereichen breit verankert wird. Mit der Vereinbarung soll das Arbeitsschutz-Bewusstsein bei Schülerinnen und Schülern in den Oberstufen gestärkt werden.

Grundsätze für sichere Schulen werden festgelegt

Im Rahmen der Vereinbarung werden Unterrichtsinhalte, Module und Fachbereiche mit Blick auf Arbeitsschutz-Kompetenzen ergänzt und die Lehrpläne entsprechend angepasst. Bestehende Systeme werden verbessert.

Zur Sensibilisierung werden Aushänge und weitere Materialien zum Arbeitsschutz entwickelt und verteilt. Für Abteilungsleitungen der Berufsbildung auf Provinz- und Landkreisebene, aktive Fachkräfte für Arbeitssicherheit sowie Lehrkräfte und Verwaltungspersonal werden Schulungen angeboten.

Im Rahmen der Vereinbarung werden Bedingungen für sichere Schulen festgelegt und bauliche Beispiellösungen umgesetzt. Zusätzlich werden persönliche Schutzausrüstungen für Labore und Werkstätten im technischen und beruflichen Unterricht entwickelt und verteilt. Lehrkräfte erhalten zum Arbeitsschutz und zum Gesetz Nr. 6331 interne Weiterbildungen.

Arbeitsunfälle auf Null reduzieren

Der Generaldirektor für Berufsbildung erklärte bei der Unterzeichnung, dass mit der Vereinbarung ein wichtiger Schritt für die Schülerinnen und Schüler erfolgt. Wo Wohlergehen und Ordnung herrschen, ist Bildung vorhanden. In Räumen ohne Bildung, Sicherheit und Ruhe sind Unfälle praktisch unvermeidbar.

Unter der Generaldirektion für Berufsbildung lernen rund zwei Millionen Schülerinnen und Schüler an 3.300 Bildungseinrichtungen. Ziel ist, den gut ausgebildeten Fachkräftebedarf des Landes zu decken. Mit den Vereinbarungen und den vermittelten Inhalten sollen potenzielle Arbeitsunfälle bei jungen Menschen vermieden werden.

Rund 140.000 Lehrkräfte arbeiten in Berufsbildungseinrichtungen. Dazu wurde mitgeteilt:

"Wir wollen, dass unsere Lehrkräfte von Fachkräfte-Teams der Generaldirektion für Arbeitsschutz in den Provinzen zum Thema Arbeitsschutz geschult werden. Wenn geschulte Lehrkräfte dieses Wissen an ihre Schülerinnen und Schüler weitergeben, werden wir das Ziel Null Arbeitsunfälle erreichen."

Mit Blick auf die Ausbildung in Laboren und Werkstätten wurde betont, dass die Generaldirektion für Arbeitsschutz die Berufsbildung bei Arbeitsschutz-Maßnahmen unterstützt. Durch den Arbeitsschutz-Unterricht in den Schulen werden Schülerinnen und Schüler vor kleinen Versäumnissen geschützt und größere Arbeitsunfälle, die daraus entstehen könnten, werden verhindert.

Der Generaldirektor für Arbeitsschutz im Ministerium für Arbeit wies in seiner Rede auf zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung und Verankerung des Arbeitsschutzes in der Türkei hin.

Bildung ist ein Thema, bei dem Einigkeit besteht. Der wichtigste Faktor in der Sensibilisierung ist das Thema Arbeitsschutz. Junge Menschen, die vor dem Einstieg in das Berufsleben Arbeitsprinzipien und Arbeitsschutz-Vorkehrungen erlernen, bringen uns dem Ziel Null Arbeitsunfälle näher.

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